Erfolgreiche schulübergreifende Biologie-Einheit

MINT-Ausbildungscluster Weinviertel-Ost

Mistelbach, 30. April 2024 – Schülerinnen und Schüler sezieren gemeinsam Schweineaugen im Rahmen des MINTEDU|NETWORK-Projekts 

Mistelbach, 30. April 2024 – Am 29. April 2024 fand in der Mittelschule Mistelbach eine besondere schulübergreifende Biologie-Einheit statt. Im Rahmen des Projekts MINTEDU|NETWORK nahmen Schülerinnen und Schüler der Schwerpunktsäule Natur & Technik der 3. Klassen der Mittelschule Mistelbach sowie der allgemeinen Sonderschule Mistelbach (ASO) an einer zweistündigen Unterrichtseinheit zum Thema „Schweineaugen sezieren“ teil. 

Die Leiterinnen des alternativen Pflichtgegenstands Bio Lab, OLMS Marion Fenz und Dipl.-Päd. Judith Steinmetz, BEd., führten die Schülerinnen und Schüler durch die spannende und lehrreiche Veranstaltung. Unterstützt wurden sie von den Lehrerinnen der allgemeinen Sonderschule Mistelbach, Carina Bader, Patrizia Scheuch und Sonja Siebenhandl. 

Nach einer theoretischen Einführung in den Aufbau des menschlichen Auges anhand eines Modells und einer Erklärung der Handhabung der Sezierbestecke, konnten die Schülerpaare und Kleingruppen eigenständig Schweineaugen sezieren. „Es war faszinierend zu sehen, wie neugierig und motiviert die Schülerinnen und Schüler an die Aufgabe herangingen. Die praktische Arbeit ermöglichte ihnen ein tieferes Verständnis der Anatomie des Auges“, berichtete OLMS Marion Fenz. 

Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt von der Festigkeit der Hornhaut, der Struktur des Sehnervs und der Durchsichtigkeit der Linse. „Ich war erstaunt, wie robust die Hornhaut ist und wie klar man durch die Pupillenöffnung sehen kann“, erzählte ein begeisterter Schüler. 

Die gemeinsame Aktivität zeigte nicht nur die Begeisterung für Naturwissenschaften, sondern förderte auch die soziale Verbundenheit und das gemeinsame Interesse der Schülerinnen und Schüler beider Schulen. „Dieses Zusammentreffen war für uns alle eine große Bereicherung. Es hat gezeigt, wie wichtig und wertvoll die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Schultypen ist“, betonte Dipl.-Päd. Judith Steinmetz, BEd. 

Die Veranstaltung fand im Rahmen des MINTEDU|NETWORK-Projekts statt, das darauf abzielt, eine nachhaltige Basis für die Zusammenarbeit der Pflichtschulen im naturwissenschaftlichen Bereich zu schaffen. Schulleiterin OLMS Monika Hofecker unterstrich die Bedeutung dieses Projekts: „Durch MINTEDU|NETWORK bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, schulübergreifend voneinander zu lernen und gemeinsam Ressourcen zu nutzen. Das stärkt nicht nur den Wissenstransfer, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.“ 

Die Mittelschule Mistelbach freut sich auf weitere gemeinsame Aktivitäten und Projekte, um den Schülerinnen und Schülern spannende und lehrreiche Erlebnisse zu bieten und die Zusammenarbeit im naturwissenschaftlichen Bereich weiter zu vertiefen.